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Warum man einen Browser für anonyme Nutzung trennt

Wenn Sie anonym aktiv sein wollen, ist es wichtig, den Browser zu trennen.

Im Browser, den Sie im Alltag verwenden, liegen viele Informationen, die mit Ihrem echten Namen verbunden sein können.

Dazu gehören s, Anmeldestatus, Verlauf, gespeicherte Passwörter, Erweiterungen, Lesezeichen, Browser-Synchronisierung und .

Wenn Sie diesen Browser unverändert für anonyme Aktivitäten verwenden, vermischen sich die Klarnamenumgebung und die anonyme Umgebung.

Der Alltagsbrowser ist eine Klarnamenumgebung

Der Browser, den Sie im Alltag verwenden, ist fast immer eine Klarnamenumgebung.

Sie sind bei E-Mail angemeldet. Sie sind bei sozialen Netzwerken angemeldet. Sie sind bei Cloud-Diensten angemeldet. Auf Shopping-Websites sind Lieferadressen gespeichert. Es gibt einen Suchverlauf und einen Browserverlauf.

In diesem Zustand passieren bei anonymen Aktivitäten leichter Fehler.

Zum Beispiel öffnen Sie vor einem anonymen Beitrag ein soziales Netzwerk mit echtem Namen. Beim Erstellen eines anonymen Kontos verwenden Sie eine gespeicherte E-Mail-Adresse. Eine Erweiterung aus der Klarnamenumgebung wird zu einem Merkmal der Browserumgebung.

Für Anonymität ist es grundlegend, den Alltagsbrowser nicht unverändert zu verwenden.

Im Alltagsbrowser bleiben auch Informationen zurück, die einem selbst nicht bewusst sind. Dazu gehören angemeldete Konten, Suchverlauf, Browserverlauf, Cookies, Benachrichtigungsberechtigungen, Downloadverlauf, Erweiterungen, Browser-Synchronisierung, gespeicherte Adressen und gespeicherte Kartendaten. Diese Dinge existieren der Bequemlichkeit wegen, werden bei anonymen Aktivitäten aber zur Ursache von Vermischung.

Besonders riskant sind Autofill und Teilen-Funktionen. In ein anonymes Formular wird automatisch die Klarnamen-E-Mail-Adresse eingetragen. Über eine Teilen-Schaltfläche wird etwas an ein soziales Netzwerk mit echtem Namen gesendet. Der Download-Zielordner ist ein Cloud-Synchronisierungsordner der Klarnamenumgebung. Solche alltäglichen Fehler sind realistischer als technische Angriffe.

Was durch Browser-Trennung reduziert wird

Wenn Sie einen Browser für anonyme Nutzung trennen, können Sie die Vermischung mit der Klarnamenseite reduzieren.

Was durch Trennung reduziert wirdGrund
Vermischung von CookiesIdentifizierungsinformationen von Klarnamen-Websites werden nicht mitgebracht
AnmeldefehlerKlarnamenkonten werden schwerer versehentlich geöffnet
Vermischung des VerlaufsTrennung vom Browserverlauf der Klarnamenseite
Merkmale von ErweiterungenAbstand zur Umgebung für Klarnamennutzung schaffen
Falsche Nutzung gespeicherter PasswörterFehlanmeldungen bei Klarnamen-E-Mail oder sozialen Netzwerken vermeiden

Browser-Trennung ist keine starke Anonymisierungstechnik. Sie ist jedoch sehr wichtig, um alltägliche Fehler zu reduzieren.

Einen Browser zu trennen ist ein Teil der gesamten Maßnahmen für Anonymität. IP-Adresse, DNS, Gerät, Anmeldestatus, Dateien, Schreibstil und Beitragszeit werden dadurch nicht automatisch gelöst. Trotzdem ist Browser-Trennung eine der ersten Maßnahmen, die man umsetzen sollte. Der Grund ist, dass sie die Vermischung von Klarnamen-Anmeldungen, Cookies, Verlauf und gespeicherten Passwörtern reduzieren kann.

Fehler bei der Anonymität entstehen nicht nur durch schwierige Angriffe, sondern auch durch Bedienfehler. Der Zweck eines getrennten Browsers ist es, tägliche Bedienfehler zu reduzieren.

Regeln für den anonymen Browser

Für den anonymen Browser legen Sie klare Regeln fest.

  • Nicht bei Klarnamenkonten anmelden
  • Keine Browser-Synchronisierung verwenden
  • Keine Erweiterungen aus dem Alltagsbrowser installieren
  • Keine Suchen außerhalb des anonymen Zwecks durchführen
  • Nur anonyme Konten verwenden
  • Heruntergeladene Dateien vor dem Öffnen prüfen

Wenn die Regeln unklar sind, verliert man gegen die Bequemlichkeit. Je enger der Zweck des anonymen Browsers begrenzt ist, desto leichter lässt er sich risikoärmer nutzen.

Regeln werden festgelegt, bevor man den Browser verwendet. Wenn Sie unterwegs Ausnahmen machen, weil es „diesmal praktisch ist“, bricht die Grenze zusammen. Im anonymen Browser halten Sie sich an Grundlagen wie: keine Klarnamen-E-Mail öffnen, nicht bei den gewohnten sozialen Netzwerken anmelden, keine Browser-Synchronisierung verwenden, keine Erweiterungen hinzufügen und heruntergeladene Dateien nicht sofort öffnen.

RegelGrund
Klarnamen-Anmeldung verbotenWeil Handlungen mit dem Konto verknüpft werden
Keine Synchronisierung verwendenWeil Lesezeichen und Verlauf mit der Klarnamenumgebung vermischt werden
Keine Erweiterungen hinzufügenWeil die Merkmale des Browsers stärker werden
Keine gespeicherten Passwörter verwendenUm Fehlanmeldungen zu verhindern
Zweck begrenzenUm Vermischung durch Bequemlichkeit zu reduzieren

Wenn Sie Browser verwenden

Tor Browser ist ein Browser, der auf Anonymität ausgelegt ist. Er nutzt das Tor-Netzwerk und ist so gestaltet, dass die Browserumgebung nach außen möglichst einheitlich wirkt.

Tor Project ist das offizielle Projekt, das Tor Browser und das Tor-Netzwerk entwickelt und veröffentlicht. Wenn man über einen Browser für anonyme Nutzung nachdenkt, ist Tor Browser ein wichtiger Kandidat, an dem man zugleich „Kommunikationsweg“ und „Trennung der Browserumgebung“ lernen kann. URL : https://www.torproject.org/

Wenn Sie Tor Browser verwenden, ist es wichtig, ihn nicht wie den gewohnten Browser nach eigenen Vorlieben anzupassen.

Erweiterungen hinzufügen. Einstellungen stark verändern. Die Fenstergröße individualisieren. Bei Klarnamenkonten anmelden.

Solche Handlungen schwächen die Anonymität von Tor Browser.

Tor Browser ist so gestaltet, dass möglichst viele Nutzerinnen und Nutzer ähnlich aussehen. Wenn man ihn deshalb wie den Alltagsbrowser an die eigenen Vorlieben anpasst, kann man im Gegenteil auffälliger werden. Fenstergröße, Erweiterungen, geänderte Einstellungen, Schriftarten, Spracheinstellungen und Anmeldeverhalten beeinflussen die Außenwirkung.

Der Zweck von Tor Browser besteht nicht nur darin, sich mit dem Tor-Netzwerk zu verbinden. Ein weiterer Zweck ist, die Außenwirkung des Browsers zu vereinheitlichen und ihn von der Klarnamenumgebung zu trennen. Deshalb ist es grundlegend, die Standardeinstellungen nicht stark zu verändern und Klarnamennutzung nicht einzumischen.

Wenn Sie einen normalen Browser anonym nutzen

Es gibt auch Fälle, in denen ein normaler Browser für anonyme Nutzung verwendet wird.

In diesem Fall wird er klar von der Klarnamennutzung getrennt. Dazu nutzt man zum Beispiel einen anderen Browser, ein anderes Profil, einen anderen Benutzer oder ein anderes Gerät.

Ein anderes Profil allein kann jedoch unzureichend sein. Denn wenn dasselbe Gerät, dasselbe OS, dieselben Erweiterungen und dasselbe Netzwerk genutzt werden, bleiben andere Hinweise zurück.

Bei hohem Risiko sollten Sie statt eines normalen Browsers Tor Browser oder ein anonymes OS in Betracht ziehen.

Wenn Sie einen normalen Browser verwenden, erstellen Sie mindestens ein eigenes Profil. Wenn möglich, verwenden Sie einen anderen OS-Benutzer oder ein anderes Gerät. Solange Sie dasselbe Gerät verwenden, bleiben jedoch gemeinsame Bereiche wie Downloadordner, Benachrichtigungen, Zwischenablage, Dateizuordnungen, DNS, Netzwerk und Bildschirmfreigabe bestehen.

Bei hochriskanten Aktivitäten reicht es nicht, nur den Browser zu trennen. Browser-Trennung ist die Grundlage, aber je nach Bedrohungsmodell müssen auch Gerät, OS, Netzwerk, Dateiverwaltung und Beitragszeit getrennt werden.

Auch nach der Trennung nicht vermischen

Auch wenn Sie den Browser trennen, verliert die Maßnahme an Wirkung, wenn Sie sie im Betrieb vermischen. Im anonymen Browser Klarnamen-E-Mail prüfen. Im Klarnamenbrowser Benachrichtigungen eines anonymen Kontos ansehen. Dieselbe Datei in beiden Umgebungen öffnen. In derselben Cloud speichern.

Trennung wirkt nicht in dem Moment, in dem sie erstellt wird, sondern dadurch, dass sie dauerhaft eingehalten wird. Es ist wichtig, den anonymen Browser als Eingang für anonyme Nutzung zu behandeln und Klarnamenarbeit nicht hineinzutragen.

Prüfen, ob die Trennung erhalten bleibt

Nachdem Sie einen anonymen Browser erstellt haben, prüfen Sie regelmäßig, ob nichts vermischt wurde. Sind Sie nicht bei einem Klarnamenkonto angemeldet? Ist die Synchronisierung nicht aktiviert? Sind keine Erweiterungen aus dem Alltagsbrowser installiert? Ist der Download-Zielordner nicht derselbe wie in der Klarnamenumgebung?

Browser-Trennung ist eine Maßnahme, deren Aufrechterhaltung schwieriger ist als die erste Einrichtung. Wenn man Bequemlichkeit priorisiert und Ausnahmen vermehrt, nähern sich Klarnamenumgebung und anonyme Umgebung unbemerkt an. Wenn Sie bemerken, dass der Betrieb zusammengebrochen ist, kann es nötig sein, die Umgebung neu zu erstellen, statt sie weiterzuverwenden.

Zusammenfassung

Der Grund, einen Browser für anonyme Nutzung zu trennen, ist die Reduzierung der Vermischung mit der Klarnamenumgebung.

Im Alltagsbrowser bleiben Cookies, Anmeldestatus, Verlauf, gespeicherte Passwörter, Erweiterungen und Browser-Synchronisierung zurück.

Bei anonymen Aktivitäten ist es wichtig, einen eigenen Browser zu verwenden, in dem man sich nicht bei Klarnamenkonten anmeldet.

Wenn Sie Tor Browser verwenden, ist es grundlegend, die Standardeinstellungen nicht stark zu verändern und ihn nicht mit Klarnamennutzung zu vermischen. Einen Browser zu trennen ist kein fortgeschrittener Feinschliff der Anonymität, sondern eine Grundlage, die zuerst geschaffen wird.

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