COMMON SENSE FOR THE AGE OF AI SURVEILLANCE

Anonymity Sense

Anonymitätskompetenz zur Selbstverteidigung im Zeitalter der KI-Überwachung

Prüfung vor der Veröffentlichung, Lernen über Anonymität und Einschätzung aktueller Risiken an einem Ort

Im Zeitalter der KI-Überwachung hängt Anonymität weniger von Spezialwerkzeugen als von gesundem Menschenverstand ab

KI hat die Hürde zur Identifizierung von Personen stark gesenkt. Schreibgewohnheiten, Veröffentlichungszeiten, wiederkehrende Themen, URLs, Bilder, Dateien und alte öffentliche Informationen können schnell geordnet, verglichen und korreliert werden.

Online-Anonymität wird nicht allein durch das Verbergen der IP-Adresse geschützt. Text, Zeitpunkt, URLs, Dateimetadaten, Browserumgebung, frühere Beiträge, Suchergebnisse und Archive können zusammen auf eine Person verweisen.

Anonymity Sense verbindet Prüfungen vor der Veröffentlichung, Lernen über Anonymität und Bewusstsein für aktuelle Risiken als Website für Anonymitätskompetenz.

Anonymität wird manchmal mit Missbrauch verbunden. Doch der Missbrauch einer Technologie bedeutet nicht, dass die Technologie selbst schlecht ist.

Anonymität schützt Menschen: Quellen, Hinweisgeber, Kontrolle von Macht, Menschen mit alter personenbezogener Information und freie Meinungsäußerung.

Massenüberwachung, Gesichtserkennung, Werbetracking, Datenbroker und KI-Analyse machen Verhalten und Beziehungen bereits sichtbarer. Aus öffentlichen Informationen können Regierungen, Unternehmen, Plattformen, Werbenetzwerke, KI-Werkzeuge und auch Menschen im Umfeld Identitäten ableiten.

Deshalb ist Anonymität nicht nur für Fachleute wichtig. Auch Journalisten, Hinweisgeber, Aktivisten und Privatpersonen mit alten Bildern, Beiträgen, Suchergebnissen oder Archiven können sie benötigen.

Anonymität ist nicht nur Flucht. Sie ist ein Sinn für Selbstverteidigung, um unnötige Identifizierung zu vermeiden, sicherer zu veröffentlichen und freie Meinungsäußerung sowie Menschenwürde zu schützen.

Für wen diese Website gedacht ist

Journalisten

Risiken senken, dass Quellen, Orte, Dateien oder Zeiten Identitäten und Beteiligte verraten.

Hinweisgeber

Dokumente, URLs, Metadaten und Verhaltensspuren vor einer Veröffentlichung im öffentlichen Interesse prüfen.

Aktivisten

Unnötige Identifizierungsrisiken bei Aussagen zu Macht, Rechten, Frieden oder sozialen Themen senken.

Privatpersonen

Mit alten Bildern, Beiträgen, Archiven und auffindbaren personenbezogenen Informationen umgehen lernen.

Was dich identifizieren kann

Text

Namen, Arbeit, Schule, Region, Erfahrungen, Stil und Formulierungen.

URLs

Tracking-Parameter, Referrer-Tags, Kurz-URLs und Kampagnen-IDs.

Dateien

Dateinamen, Autoren, Bearbeitungshistorie, Kommentare und versteckte Informationen.

Metadaten

EXIF, GPS, Aufnahmezeit, Geräteinformationen und Erstellungssoftware.

Netzwerk

IP-Adresse, DNS, WebRTC, VPN, Tor und Verbindungszeit.

Browserumgebung

Bildschirmgröße, Sprache, Zeitzone, Schriftarten, Canvas und WebGL.

Konten

E-Mail, Telefonnummer, Nutzernamen, Icons und Überschneidung mit Echtnamenkonten.

Frühere Informationen

Alte soziale Medien, frühere Handles, Bilder, Suchergebnisse und Archive.

Kleine Hinweise können einzeln harmlos wirken. Zusammen können Text, Zeiten, URLs, Metadaten, Netzwerk, Browser, Konten und frühere Informationen auf dich verweisen.

Anonymity Sense hilft, diese Korrelation vor der Veröffentlichung zu erkennen und den Umgang mit bereits öffentlichen Informationen zu lernen.