Wenn das eigene Foto auf einer Unternehmensseite oder fremden Seite verwendet wird
Fotos, die man nicht selbst gepostet hat, können auf Unternehmensseiten, Schulseiten, Veranstaltungsberichten, Geschäftsblogs oder in fremden sozialen Medien verbleiben.
Auch wenn die betroffene Person es vergessen hat, sind Fotos starke Hinweise.
Gesicht, Kleidung, Namensschild, Uniform, Hintergrund, Geschäftsname, Veranstaltungsname, Aufnahmezeitpunkt, Begleitpersonen. Fotos vermitteln auf einen Blick mehr Informationen als Text und können auch Einstiegspunkte für Suche und Bildabgleich werden.
Wenn Anonymität geschützt werden soll, reicht "ich habe mein eigenes Konto gelöscht" nicht aus.
Auch Fotos, die andere Personen oder Organisationen veröffentlichen, können sich mit aktueller Aktivität verbinden.
Dieser Artikel ordnet ein, was zu prüfen ist, wie man eine Anfrage stellt und wie man arbeitet, wenn eine Löschung nicht möglich ist.
Fotos enthalten viele Informationen gleichzeitig
Das Problem bei Fotos ist nicht nur das Gesicht.
Auch ohne sichtbares Gesicht können Ort, Zeit, Zugehörigkeit, Beteiligte und gewohnte Orte sichtbar sein. Schilder im Hintergrund, Schulgebäude, Ausstattung am Arbeitsplatz, Veranstaltungsaushänge, Kleidung, Gegenstände, Namensschilder, Autokennzeichen und Raummerkmale werden zu Hinweisen.
Was im Foto erscheint
Was sichtbar wird
Auswirkung auf Anonymität
Gesicht
Identitätsbestätigung, Bildersuche, Abgleich mit früheren Fotos
Aktuelle anonyme Aktivität verbindet sich mit Klarnameninformationen
Namensschild oder Uniform
Zugehörigkeit, Arbeitsplatz, Schule, Rolle
Gewohnte Orte und Beteiligte werden vermutet
Schilder im Hintergrund
Geschäft, Region, Veranstaltungsname
Aufnahmeort und Aktivitätsbereich werden eingegrenzt
Begleitpersonen
Freundschaften, zugehörige Gruppe
Menschen im Umfeld werden ebenfalls zu Hinweisen
Aufnahmedatum und -zeit
Aktivitätsverlauf, Veranstaltungsteilnahme
Wird mit Veröffentlichungszeiten und früheren Informationen abgeglichen
Dateiname oder Alt-Text
Name, Veranstaltungsname, Verwaltungsnummer
Suche kann es außerhalb des Bildes finden
Fotos bleiben auch in der Suche.
Selbst wenn ein Foto auf der ursprünglichen Seite nur klein angezeigt wird, kann es in der Bildersuche von Suchmaschinen erscheinen. Auch wenn der Seitentext keinen Namen enthält, können Bilddateiname oder Alt-Text einen Namen enthalten.
Deshalb wird nicht nur geprüft, ob ein Foto auf der Seite steht, sondern auch, wie es in der Bildersuche erscheint.
Zuerst festhalten, wo und wie es veröffentlicht ist
Vor einer Lösch- oder Korrekturanfrage wird der Veröffentlichungsstatus geordnet.
Wer in Eile Kontakt aufnimmt, beschreibt das Ziel oft ungenau und erschwert die Reaktion. Zuerst wird genau verstanden, welches Foto auf welcher Seite problematisch ist.
Prüfpunkt
Was festgehalten wird
Veröffentlichte URL
URL der Seite, auf der das Foto steht
Bild-URL
Falls die Bilddatei direkt geöffnet werden kann, diese URL
Veröffentlicher
Unternehmen, Schule, Organisation, Einzelperson, Geschäft, Medium usw.
Sichtbarer Inhalt
Gesicht, Name, Namensschild, Hintergrund, Begleitpersonen, Ort usw.
Problem
Ohne Einwilligung veröffentlicht, personenbezogene Information sichtbar, aktuelle Sicherheit betroffen usw.
Screenshots werden vorsichtig behandelt, wenn sie aufbewahrt werden.
Sie können als Nachweis nötig sein, enthalten aber selbst personenbezogene Informationen. Wird der Freigabebereich erweitert, kann sich die Information weiter verbreiten.
Die Aufzeichnung dient dazu, die eigene Anfrage zu ordnen.
Was in einer Löschanfrage stehen sollte
Wenn das Foto auf einer Unternehmensseite oder Organisationsseite steht, wird eine Kontaktstelle wie Anfrageformular, Öffentlichkeitsarbeit, Site-Administration oder Veranstaltungsorganisation kontaktiert.
In der Anfrage werden die für die Bearbeitung nötigen Informationen knapp genannt, statt Emotionen auszubreiten.
Punkt
Was mitgeteilt wird
Ziel
Welche Seite und welches Foto
Beziehung zur Person
Dass man selbst abgebildet ist oder in ihrem Auftrag handelt
Problem
Gesicht oder Name sichtbar, keine Einwilligung, aktuelle Sicherheitsbedenken usw.
Wenn dringend, höflich Grund und gewünschten Zeitpunkt erklären
Löschung ist nicht die einzige Option.
Auch wenn die ganze Seite nicht entfernt werden kann, kommen Gesichtsunschärfung, Namenslöschung, Bildaustausch, Suchergebnisaktualisierung oder -entfernung und Austausch eines PDFs infrage.
Wenn der Veröffentlicher ein Unternehmen oder eine Schule ist, kann interne Prüfung Zeit brauchen. Auch ohne sofortige Antwort erleichtern Ziel-URL und Anfragedetails die Nachfrage.
Wenn es in fremden sozialen Medien oder Beiträgen bleibt
Wenn das eigene Foto in einem fremden Beitrag bleibt, wird die Reaktion etwas schwieriger.
Ist die andere Person bekannt, kann direkte Bitte um Löschung eine Möglichkeit sein. Je nach Beziehung kann direkter Kontakt jedoch Probleme auslösen. Bei Harassment, Stalking, Drohungen, sexualisierten Bildern oder Bildern Minderjähriger kann der Meldeweg der Plattform oder eine spezialisierte Anlaufstelle sicherer sein als direkte Verhandlung.
Situation
Zu erwägende Reaktion
Vorsicht
Bekannte Person hat es gepostet
Um Löschung oder Privatschaltung bitten
Emotionale Auseinandersetzung vermeiden und Ziel klar nennen
Unternehmen oder Schule hat es gepostet
Löschung oder Korrektur über offizielle Kontaktstelle anfragen
In Hochrisiko-Situationen kann vor einer Löschanfrage Beweissicherung nötig sein.
Das berührt Recht und Sicherheit. Deshalb sollte nicht nur anhand dieses Artikels entschieden werden. Eine passende Fachperson oder Unterstützungsstelle wird konsultiert.
Auch Suchergebnisse und Caches beobachten
Auch wenn das Foto von der ursprünglichen Seite verschwindet, kann es in Suchergebnissen bleiben.
Beispiele sind Vorschaubilder in der Bildersuche, Suchergebnistitel, Beschreibungen, Caches und Archivseiten. Alte Informationen können nach einer Löschung noch Tage bis Wochen sichtbar bleiben.
In diesem Fall wird zuerst geprüft, ob die ursprüngliche Seite wirklich gelöscht oder korrigiert wurde. Danach kann eine Suchmaschinen-Lösch- oder Aktualisierungsanfrage erwogen werden.
Die Entfernung aus Suchergebnissen ist jedoch nicht dasselbe wie die Entfernung der ursprünglichen Information.
Auch wenn sie aus Suchergebnissen verschwindet, kann sie wieder gefunden werden, wenn sie auf der Ursprungsseite oder an einem Repost-Ziel bleibt.
Bei der Reaktion auf Fotos lässt sich leichter ordnen, wenn man in dieser Reihenfolge prüft.
Ob das Foto auf der ursprünglichen Seite bleibt
Ob die direkte URL der Bilddatei bleibt
Ob es in Suchergebnissen oder Bildersuche bleibt
Ob es in Archiven oder Repost-Zielen bleibt
Ob es Elemente gibt, die sich mit aktueller anonymer Aktivität verbinden
Risiko steuern, wenn Löschung nicht möglich ist
Auch wenn ein Foto nicht gelöscht werden kann, lässt sich die Korrelation mit aktueller anonymer Aktivität reduzieren.
Wenn ein altes Foto zum Beispiel Region, Arbeitsplatz, Schule oder Veranstaltung zeigt, sollten auf einem anonymen Konto keine detaillierten Beiträge über dieselben Themen geschrieben werden. Auch dieselbe Kleidung, dasselbe Zimmer oder dieselben Gegenstände aus früheren Fotos werden in neuen Beiträgen vermieden.
Merkmal des verbleibenden Fotos
Was jetzt zu vermeiden ist
Gesichtsfoto bleibt
Keine Gesichtsteile, Spiegel, Reflexionen oder Fotos mit ähnlicher Komposition zeigen
Region ist aus Hintergrund klar
Keine detaillierten Alltagsinformationen über dieselbe Region posten
Arbeitsplatz oder Schule ist klar
Arbeitszeiten, Fachgebiet oder interne Dinge nicht leichtfertig offenlegen
Veranstaltungsteilnahme ist klar
Nicht mit anonymem Posten im selben Aktivitätsfeld verbinden
Freundschaften sind sichtbar
Namen oder Verhaltensmuster Beteiligter nicht offenlegen
Bei Anonymität ist nicht nur das Foto selbst das Problem, sondern auch der Kontext, den es zeigt.
Wenn Informationen wie "diese Person war an diesem Ort", "diese Person steht mit dieser Organisation in Verbindung" oder "diese Person machte zu dieser Zeit diese Aktivität" mit aktuellen Beiträgen verbunden werden, schrumpft die Kandidatenmenge.
Zusammenfassung
Wenn das eigene Foto auf einer Unternehmensseite oder fremden Seite bleibt, wirkt sich das stark auf Anonymität aus.
Fotos enthalten viele Informationen, nicht nur Gesicht, sondern auch Orte, Zugehörigkeiten, Begleitpersonen, Zeit, Hintergründe und Dateinamen. Auch wenn man sie nicht selbst gepostet hat, können sie über Suche oder Bildersuche gefunden werden.
Zuerst werden veröffentlichte URL, Bild-URL, Veröffentlicher, sichtbarer Inhalt und gewünschte Maßnahme geordnet. Unternehmen und Organisationen werden über offizielle Kontaktstellen kontaktiert; bei fremden Beiträgen hängt der Weg von Person, Betreiber oder Plattform ab.
Bei Missbrauch, Drohungen, Harassment, sexualisierten Bildern oder Bildern Minderjähriger ist auch wichtig, nicht allein zu reagieren. Fachleute oder Unterstützungsstellen werden bei Bedarf genutzt.
Wenn ein Foto nicht gelöscht werden kann, wird vermieden, Informationen zu vermehren, die es mit aktueller anonymer Aktivität verbinden.
Das Problem von Fotos endet nicht mit einem alten Bild.
Anonymität bricht, wenn aktuelle Beiträge, Bilder, Verhaltenszeiten, Themen und frühere Informationen zusammenkommen.
Verwandte Werkzeuge
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