Frühere Informationen, die Privatpersonen zuerst prüfen sollten
Privatpersonen sollten zuerst bürgerlichen Namen, alte Handles, frühere soziale Netzwerke, Bilder sowie Informationen von Familie, Arbeitsplatz und Schule prüfen.
Wer beginnt, Anonymität zu lernen, sollte nicht zuerst auf schwierige Werkzeuge schauen.
Zuerst geht es um die eigenen früheren Informationen.
Alte soziale Netzwerke, alte Blogs, Profile, Bilder, frühere Handles, Seiten von Schule oder Arbeitsplatz, Veranstaltungsfotos. Auch wenn die betroffene Person sie vergessen hat, können Suchende sie finden.
Anonymität hängt nicht nur von dem Konto ab, das man ab jetzt erstellt.
Sie verändert sich dadurch, ob früher veröffentlichte Informationen und künftige Aktivität miteinander verbunden werden.
Was man zuerst sucht
Zuerst sucht man Namen und IDs, die mit der eigenen Person zusammenhängen.
Nicht nur den bürgerlichen Namen, sondern auch frühere Handles, Teile von E-Mail-Adressen, früher verwendete IDs, Werktitel, Blognamen und Anzeigenamen in sozialen Netzwerken.
| Was gesucht wird | Warum man es ansieht |
|---|---|
| Klarname | Prüfen, ob er bei Schule, Arbeitsplatz, Organisation oder Veranstaltung bleibt |
| Früherer Handle | Prüfen, ob er zu früheren sozialen Netzwerken oder Blogs führt |
| Teil der E-Mail-Adresse | Prüfen, ob er in alten Profilen oder Foren bleibt |
| Frühere Social-Media-ID | Prüfen, ob sie zu anderen Namen oder Bildern führt |
| Bilder | Gesichtsfotos, Icons und frühere Beiträge prüfen |
Man sollte nicht bei einem einzigen Suchdienst stehenbleiben.
Normale Suche, Bildersuche, Suche innerhalb sozialer Netzwerke und Suche innerhalb von Videoplattformen prüft man getrennt.
Wenn man Suchbegriffe oder Bilder in externe Suchdienste eingibt, kann auch diese Suchhandlung beim Dienst bleiben. In Hochrisikosituationen sollte man erwägen, nicht mit einem Browser, in dem man mit Klarnamen angemeldet ist, oder nicht mit dem Alltagsgerät zu prüfen.
Frühere soziale Netzwerke ansehen
Frühere soziale Netzwerke enthalten das eigene Leben oft gebündelt.
Schule, Arbeitsplatz, Freunde, Familie, Region, Hobbys, Reisen, Essen, Veranstaltungen. Informationen, die man früher beiläufig veröffentlichte, können sich mit heutiger anonymer Aktivität verbinden.
| Ort der Prüfung | Hinweis |
|---|---|
| Profil | Region, Arbeitsplatz, Schule, Links, frühere Handles |
| Beiträge | Gewohnte Orte, Familie, Hobby, Fachgebiet |
| Bilder | Gesicht, Hintergrund, Gegenstände, Standortinformationen |
| Antworten | Soziale Beziehungen, Anrede, Beteiligte |
| Angeheftete Beiträge | Alte Selbstbeschreibung oder Links bleiben |
Was gelöscht werden kann, wird geordnet.
Allerdings können Dinge trotz Löschung in Screenshots oder Archiven bleiben. Wichtig ist nicht nur die Löschung, sondern auch, dieselben Informationen in der heutigen anonymen Aktivität nicht erneut preiszugeben.
Bilder und Icons prüfen
Bilder werden zu Eingängen in frühere Informationen.
Nicht nur Gesichtsfotos, sondern auch Icons, Zimmerfotos, Haustiere, Gegenstände und Werkbilder werden geprüft. Wenn man dasselbe Bild in einem neuen anonymen Konto verwendet, verbindet es sich mit früheren Konten.
| Bild | Risiko |
|---|---|
| Gesichtsfoto | Verbindet sich mit Klarnamenprofilen, Schule oder Arbeitsplatz |
| Altes Icon | Führt zu früheren Konten |
| Zimmer oder Gegenstände | Stimmen mit Lebensumfeld oder früheren Beiträgen überein |
| Haustier | Verbindet sich mit Familie oder früheren sozialen Netzwerken |
| Werkbild | Führt zu Künstlername oder Verkaufsseite zurück |
Dass etwas in der Bildersuche nicht erscheint, beweist keine Sicherheit.
Trotzdem reduziert die Prüfung erkennbare Risiken.
Nicht nur nach Suchergebnissen entscheiden
Dass etwas nicht in Suchergebnissen erscheint, bedeutet nicht, dass es sicher ist.
Informationen können in der Suche innerhalb sozialer Netzwerke, Bildersuche, Videoplattformen, Archiven, Beiträgen anderer Personen, alten E-Mails, Lesezeichen und Freigabelinks bleiben.
| Orte, die die Suche übersieht | Hinweis |
|---|---|
| Suche innerhalb sozialer Netzwerke | Beiträge bleiben, die in externer Suche nicht erscheinen |
| Bildersuche | Gesichtsfotos und Icons führen zu Treffern |
| Archive | Gelöschte Seiten können bleiben |
| Beiträge von Freunden | Anreden oder Fotos bleiben |
| Alte Linklisten | Sie führen zu anderen Konten |
Bei der ersten Prüfung strebt man keine Perfektion an, sondern ordnet zuerst leicht auffindbare Informationen.
Danach prüft man vor wichtigen Veröffentlichungen erneut.
Informationen von Familie, Arbeitsplatz und Schule ansehen
Bei der Anonymität von Privatpersonen sind nicht nur eigene Informationen wichtig, sondern auch Informationen aus dem Umfeld.
In Beiträgen der Familie, auf Vorstellungsseiten des Arbeitsplatzes, in Veranstaltungsfotos der Schule oder auf Seiten lokaler Aktivitäten können Informationen zur eigenen Person bleiben.
| Informationsquelle | Verbleibende Informationen |
|---|---|
| Soziale Netzwerke der Familie | Fotos, Anreden, gewohnte Orte, Schule |
| Arbeitsplatzseite | Name, Abteilung, Gesichtsfoto, Rolle |
| Schulseite | Jahrgang, Aktivitäten, Fotos, Region |
| Lokale Veranstaltung | Teilnahmezeitpunkt, Gruppe, Foto |
| Beiträge von Freunden | Soziale Beziehungen, frühere Anrede |
Auch wenn man die eigenen Konten löscht, können Informationen in Beiträgen des Umfelds bleiben.
Wenn man sie findet, erwägt man Löschanfrage, Nichtöffentlichschaltung und Regeln für künftige Beiträge.
Wenn Informationen nicht gelöscht werden können
Nicht alle früheren Informationen lassen sich löschen.
Alte Konten ohne Login-Zugang, Beiträge anderer Personen, Seiten von Schule oder Arbeitsplatz, Archive und Suchergebnisse können bleiben.
| Verbleibende Informationen | Heutiger Betrieb |
|---|---|
| Alter Handle | Ähnliche IDs und dieselben Lieblingsformulierungen vermeiden |
| Regionsinformation | Nicht zu detailliert über dieselbe Region schreiben |
| Gesichtsfoto | Auf heutige Bilder und Reflexionen achten |
| Arbeitsplatz oder Schule | Fachbegriffe und Zeitmuster nicht zu stark preisgeben |
| Früheres Hobby | Nicht dasselbe Thema in derselben Granularität schreiben |
Bei Anonymität ist wichtiger, keine neuen Hinweise zu schaffen, die Vergangenheit und Gegenwart verbinden, als die Vergangenheit vollständig zu löschen.
Überprüfung zur Gewohnheit machen
Die Prüfung früherer Informationen endet nicht nach einem Mal.
Suchergebnisse ändern sich. Archive können später auftauchen. Familie oder Bekannte können neue Fotos veröffentlichen.
Schon eine monatliche Überprüfung von bürgerlichem Namen, altem Handle und Bildersuche oder eine Überprüfung vor großen Beiträgen macht einen Unterschied.
Die Überprüfung dient nicht dazu, Angst zu steigern. Sie dient dazu zu wissen, von welchen Informationen man im jetzigen Verhalten ausgehen muss.
Prioritäten, wenn man ein Problem findet
Wenn man frühere Informationen findet, kann der Wunsch entstehen, alles zu löschen.
Zuerst setzt man jedoch Prioritäten. Dinge, die direkt mit der heutigen anonymen Aktivität verbunden sind, Gesicht oder Arbeitsplatz zeigen oder Familie und andere Personen hineinziehen, werden zuerst behandelt.
| Informationen mit hoher Priorität | Grund |
|---|---|
| Gesichtsfoto und bürgerlicher Name zusammen | Führt direkt zur Identifizierung |
| Arbeitsplatz- oder Schulinformationen | Kandidatenkreis wird kleiner |
| Informationen zu Familie oder Kindern | Personen im Umfeld werden hineingezogen |
| Ähnlichkeit zwischen altem Handle und heutiger ID | Kontokorrelation ist stark |
| Dasselbe Thema wie heutige Aktivität | Vergangenheit und Gegenwart verbinden sich |
Wenn man alles auf einmal bearbeiten will, hält man es schwer durch.
Man beginnt mit den riskantesten Punkten.
Reihenfolge für die ersten Schritte
Wenn man von Anfang an alles perfekt untersuchen will, hält man es schwer durch.
Zuerst prüft man in dieser Reihenfolge.
- Mit bürgerlichem Namen und altem Handle suchen
- Mit Bildersuche Gesichtsfotos und alte Icons prüfen. Wenn man jedoch Gesichtsfotos oder nicht veröffentlichte Bilder zu externen Diensten hochlädt, wird diese Handlung selbst zu einem neuen Datensatz; deshalb bevorzugt man den Bereich, der mit bereits veröffentlichten Bildern oder URLs geprüft werden kann
- Profile und Bilder früherer sozialer Netzwerke ansehen
- Öffentliche Seiten zu Familie, Arbeitsplatz und Schule ansehen
- In löschbare Dinge, Dinge mit Anfragebedarf und verbleibende Dinge einteilen
| Kategorie | Umgang |
|---|---|
| Selbst löschbar | Löschen, nichtöffentlich stellen, Profil korrigieren |
| Anfrage nötig | Seitenbetreiber oder postende Person kontaktieren |
| Nicht löschbar | Nicht mit heutiger anonymer Aktivität verbinden |
| Hohes Risiko | Beweissicherung oder fachliche Beratung erwägen |
Die Prüfung früherer Informationen endet nicht nach einem Mal.
Man prüft vor Beginn anonymer Aktivität und vor wichtigen Veröffentlichungen erneut.
Zusammenfassung
Was Privatpersonen zuerst prüfen sollten, sind die eigenen früheren Informationen.
Klarname, frühere Handles, frühere soziale Netzwerke, Bilder sowie öffentliche Informationen von Familie, Arbeitsplatz und Schule werden zu Hinweisen, die sich mit heutiger anonymer Aktivität verbinden.
Zuerst sucht man, prüft Bilder und sieht frühere soziale Netzwerke und Profile an. Gefundene Informationen teilt man ein in Dinge, die gelöscht werden können, Dinge, für die eine Anfrage nötig ist, und Dinge, die im Betrieb als verbleibend angenommen werden.
Anonymität hängt nicht nur von künftigen Beiträgen ab, sondern auch vom Verhältnis zu Informationen, die aus der Vergangenheit geblieben sind.
Verwandte Werkzeuge
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Google Search removal tools
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OSINT Framework
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ExifTool
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