Anonymität ist keine "Technik des Verbergens", sondern Urteilskraft zur Verringerung von Korrelation
Anonymität scheitert, wenn man sie nur als "Technik des Verbergens" versteht.
verwenden. verwenden. Den Namen nicht schreiben. Fotos unscharf machen. Diese Dinge helfen.
Anonymität entscheidet sich jedoch nicht allein dadurch.
Für Anonymität ist entscheidend, Korrelation zwischen Informationen zu verringern.
Korrelation bedeutet, dass getrennt wirkende Informationen als "zur selben Person gehörig" verbunden werden.
Anonymität ist kein Werkzeugname. Sie ist Urteilskraft: die Fähigkeit, vor dem Posten zu sehen, "womit verbindet sich das?", und unnötige Verbindungslinien zu reduzieren.
Was Korrelation bedeutet
Korrelation kann auch ohne direkt identifizierende Informationen entstehen.
Dieselben Schreibgewohnheiten, dieselbe Veröffentlichungszeit, dasselbe Bild, dasselbe Thema, dieselbe Region, dieselbe Browserumgebung. Wenn solche Informationen sich überlagern, wirkt es zunehmend wie dieselbe Person.
Korrelierende Information
Was geschieht
Alter Handle + aktueller anonymer Name
Verbindung zu früherem Konto
Gesichtsfoto + Veranstaltungsfoto
Teilnehmende Person wird sichtbar
Veröffentlichungszeit + Tagesrhythmus
Arbeit oder Region wird vermutet
Schreibstil + frühere Posts
Schreibende Person wirkt gleich
+ IP-Adresse
Wird als Aktivität desselben Nutzers oder derselben Umgebung behandelt
Anonymität lässt sich nicht schützen, indem nur ein Informationsteil entfernt wird.
Man muss Verbindungslinien reduzieren.
Korrelation grenzt Kandidaten ein
Dass Anonymität bricht, bedeutet nicht nur, dass plötzlich ein Klarname erscheint.
Auch wenn Kandidaten enger werden, ist Anonymität geschwächt.
Angenommen, ein anonymes Konto erwähnt "Kansai", "medizinischer Bereich", "Nachtschichten", "eine bestimmte Qualifikationsprüfung" und "einen Namen, der einer alten ID ähnelt". Zu diesem Zeitpunkt gibt es keinen Klarnamen. Trotzdem werden für Bekannte oder Untersuchende die Kandidaten deutlich enger.
Information
Stärke allein
Wenn sie sich überlagert
Region
Gewohnter Aktivitätsbereich
Verbindet sich mit Pendelbereich oder Veranstaltungsteilnahme
Beruf
Branchenkandidaten
Arbeitsplatz oder Rolle wird eingegrenzt
Veröffentlichungszeit
Lebensrhythmus
Zeigt Nachtschicht oder Schul-/Studienleben
Frühere ID
Namensgewohnheit
Führt zurück zu alten Konten
Bild
Hintergrund oder Gegenstände
Verbindet sich mit realen Orten
Anonymität ist nicht 0 oder 100.
Sie verändert sich danach, wie viel Material das Gegenüber hat, um Kandidaten einzugrenzen.
Werkzeuge allein löschen Korrelation nicht
Tor und VPN verändern, wie der Verbindungsweg aussieht.
Wenn man sich jedoch in dasselbe Konto einloggt, im gleichen Schreibstil postet oder dasselbe Bild wiederverwendet, entsteht Korrelation über einen anderen Weg.
Maßnahme
Was sich ändert
Korrelation, die bleibt
VPN
IP, die das Ziel sieht
Login, Cookie, Post-Inhalt
Tor
Aussehen des Verbindungswegs
Login in ein Klarnamenkonto
Bildunschärfe
Gesicht oder Teil des Hintergrunds
Posting-Zeit, Ortsbeschreibung
Alias-Konto
Anzeigename
Schreibstil, alter Handle, Themen
Metadatenentfernung
Interne Dateiinformation
Inhalt und Hinweise zum Aufnahmeort
Werkzeuge sind nötig.
Sie löschen jedoch nicht alle Korrelation. Anonymität entsteht durch Kombination von Werkzeugen und laufendem Betrieb.
Anonymität als Urteilskraft
Anonymität ist die Fähigkeit, vor dem Posten zu urteilen.
Verbindet sich dieses Bild mit einem früheren Konto? Ist dieser Text zu erkennbar von mir? Zeigt die Veröffentlichungszeit, dass ich vor Ort war? Enthält diese Datei Erstellerinformationen?
Diese Urteilskraft zu wiederholen, ist der laufende Betrieb von Anonymität.
Korrelation in der Praxis verringern
Um Korrelation zu verringern, löscht man Informationen nicht vollständig. Man verringert Linien, die verbinden.
Klarnamenumgebung und anonyme Umgebung trennen. Alte IDs nicht verwenden. Bilder nicht wiederverwenden. Veröffentlichungszeiten nicht direkt mit lokaler Aktivität verbinden. Informationen über Arbeitsplatz oder Schule gröber schreiben. Cookies oder Login-Zustände nicht vermischen.
Was tun
Verringerte Korrelation
Vorsicht
Eigene E-Mail-Adresse verwenden
Verbindung zur Klarnamen-E-Mail
Wiederherstellungsziele ebenfalls trennen
Eigenen Browser verwenden
Cookies und Login-Zustand
Keine Klarnamen-Seiten öffnen
Alte IDs nicht verwenden
Suche nach früheren Konten
Auch ähnliche Schreibweisen vermeiden
Neue Bilder verwenden
Korrelation über Bildersuche
Hintergrund und Metadaten ebenfalls prüfen
Veröffentlichungszeiten verschieben
Lokale Teilnahme oder Tagesrhythmus
Auch unnatürliche feste Muster vermeiden
Korrelation zu verringern bedeutet nicht, alle Informationen zu löschen.
Es bedeutet, das zu veröffentlichen, was veröffentlicht werden muss, und dabei Linien zurück zur eigenen Person zu reduzieren.
Reihenfolge beim Prüfen von Korrelation
Beim Denken über Korrelation ist es leichter, nicht mit feinen technischen Einstellungen zu beginnen.
Man beginnt mit starken Hinweisen: Klarname, Gesicht, Adresse, Arbeitsplatz, Schule, Familie, Telefonnummer, Klarnamen-E-Mail. Danach folgen gewohnte Orte, Veröffentlichungszeit, Bilder, alte IDs, Schreibstil, Cookies und Login-Zustand.
Reihenfolge
Was ansehen
Grund
1
Klarname, Gesicht, Adresse, Telefonnummer
Das sind direkt identifizierende Informationen
2
Arbeitsplatz, Schule, Familie, gewohnte Orte
Sie grenzen Kandidaten stark ein
3
Alte IDs, Bilder, Profiltext
Sie verbinden zu früheren Konten
4
Veröffentlichungszeit, Schreibstil, Thema
Sie werden durch langfristige Ansammlung stark
5
Cookie, Login, Geräteinformation
Verhalten verbindet sich innerhalb von Diensten
In dieser Reihenfolge wird die Priorität weniger leicht falsch gesetzt.
Bevor man sich zu sehr um kleine Formulierungen kümmert, wird geprüft, ob starke Hinweise sichtbar sind.
Auch bei niedrigem Risiko Korrelation beachten
Der Gedanke der Korrelation ist nicht nur für Hochrisiko-Aktivität relevant.
Auch bei einem niedrig riskanten Hobbykonto unter anderem Namen erkennen Bekannte es, wenn alter Handle, dasselbe Profilbild, dieselbe Veröffentlichungszeit und gegenseitige Follows mit einem Klarnamenkonto zusammenkommen.
Verhalten mit vermeintlich niedrigem Risiko
Korrelierende Information
Ergebnis
Dasselbe Icon verwenden
Bildersuche, Erinnerung von Bekannten
Verbindet sich mit der Klarnamenseite
Nur über dasselbe Hobbythema schreiben
Interessensbereich
Bekannte bemerken es leichter
Von der Klarnamenseite bewerben
Kontobeziehung
Schwächt den Sinn des Alias
Zur gleichen Zeit posten
Lebensrhythmus
Wirkt wie dieselbe Person
Dieselbe Formulierung verwenden
Schreibstil
Ähnelt früheren Posts
Bei niedrigem Risiko muss vielleicht nicht alles streng getrennt werden.
Allein zu wissen, was sich verbindet, kann dennoch unnötige Fehler reduzieren.
Zusammenfassung
Anonymität ist nicht einfach eine Technik des Verbergens.
Sie ist Urteilskraft, die Korrelation zwischen Informationen verringert.
Auch ohne Namensnennung können Schreibstil, Bilder, Veröffentlichungszeit, Cookies, gewohnte Orte und frühere Konten sich verbinden und näher an Identität heranführen.
VPNs und Tor sind nützlich, löschen Korrelation aber nicht von selbst.
Um Anonymität zu schützen, ist vor dem Posten die Frage wichtig: "Womit verbindet sich das?"
Anonymität ist nicht 0 oder 100.
Sie ist fortlaufende Urteilskraft, die Hinweise verringert, die Kandidaten eingrenzen, und Linien reduziert, die das Gegenüber verbinden kann.
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Grundlagen
Anonymität als Korrelationsurteil
Anonymität ist ein Urteil darüber, welche Hinweise durch Zeit, Ort, Konto, Schreibstil, Bild, Datei, Link, Verhalten und frühere Informationen verbunden werden.